Weltethos

Lernen, verstehen,  eigenverantwortlich handeln

Die Arbeitsgruppe Weltethos fühlt sich dem Kerngedanken des Weltethos verpflichtet: „Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen“. Sie bietet forschendes Lernen an den Grundlagen des interreligiösen Dialogs, um aus einem vertieften Verständnis sowohl individuell als auch gemeinsam in diesem Sinne zu handeln. Dass die Beschäftigung mit den Grundlagen von Religionen und Weltanschauungen, weltweit betrachtet, dringend notwendig ist, wird heute zunehmend selbst von Vertretern des öffentlichen Lebens erkannt, die sich eher der wachsenden Gruppe der Konfessionslosen zurechnen. Denn die in den Religionen eingewobenen Verhaltensweisen bedeutend älterer Kulturen bestimmen entscheidend darüber, ob Menschen einander verstehen oder polarisierend sich voneinander abgrenzen. Fehlende Kenntnisse oder unvollkommene Informationen auf allen Seiten vertiefen nur Differenzen.

2019 beschäftigten sich die Mitglieder der AG Weltethos zunächst mit der Identität des christlichen Glaubens, danach studierten sie Texte zur Ethik der monotheistischen Religionen; ein Vergleich der unterschiedlichen Gottesvorstellungen und Weltbilder soll folgen. Auch wurde ein Einblick in die ostasiatischen Religionen gegeben, darunter Hinduismus und Buddhismus. Vor allem Chinas Weg durch Religion und Philosophie durch die Jahrtausende bis in die Gegenwart bildet den Schwerpunkt im Jahr 2020.

Treffen an jedem letzten Freitag im Monat, 18 bis 20 Uhr, Pastorat Poehls, Mühlenberger Weg 68

Leitung: Gudrun Gersdorf, Claudia Knütel | Anmeldung erbeten: kirchenbuero@blankenese.de, Tel. 866250-0