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Führung zu Orten der Erinnerung an Krieg und Gewalt im 20. Jahrhundert

JUL
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Führung zu Orten der Erinnerung an Krieg und Gewalt im 20. Jahrhundert


Datum Sonntag, 25. Juli 2021, 14:00 - 16:00 Uhr
Standort Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg
Mitwirkende
Cornelia Strauß, Blankeneser Gespräche
Preis
Kostenlos, gültige HVV-Karte notwendig, Maskenpflicht
Führung zu Orten der Erinnerung an Krieg und Gewalt im 20. Jahrhundert

Der Friedhof Ohlsdorf, größter Park-Friedhof Europas, ist auch ein Ort Hamburger Geschichte. Im Stil eines Englischen Gartens angelegt, birgt er Hamburger Privatgräber, aber auch mehr als 50.000 Gräber von Kriegstoten und Opfern der Gewaltherrschaft im Nationalsozialismus. Diese Grabstätten erinnern an Menschen aus Hamburg und ganz Europa, von Frankreich über Polen bis Russland. Im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes 2021 führt eine Führung in französischer Sprache zu diesen Stätten der Erinnerungskultur an Krieg und Gewalt im 20. Jahrhundert. Veranstalterin sind die „Blankeneser Gespräche“ in der GemeindeAkademie, Leitung: Cornelia Strauß.

Im „Garten der Frauen“ berichten wir über das Leben der in Hamburg 1943 hingerichteten französischen Widerstandskämpferin France Bloch-Sérazin. Der Erinnerungsstein an die Französin, Mitglied der Résistance gegen den Nationalsozialismus, steht neben Erinnerungssteinen für Hamburgerinnen, die in Deutschland in der Zeit des Nationalsozialismus für Freiheit und Demokratie gekämpft haben.

Per Bus und zu Fuß führt die Tour zu Weltkriegsgräbern, zu Gräbern der Bombenopfer im Feuersturm 1943 über Hamburg, sie zeigt Grabfelder von internationalen Opfern der Zwangsarbeit und KZ-Häftlingen aus den Niederlanden über Polen bis Russland.

Die Hamburger Erinnerungskultur ist ein Spiegel der gesellschaftlichen Werte in der Hamburger Zivilgesellschaft. Seit den 1950er Jahren werden die Grabanlagen stetig ergänzt und aktualisiert.

Treffpunkt: 13:45 Uhr am Haupteingang Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg, Bushaltestelle im Friedhof.

Anmeldung per Mail bis zum 21. Juli erforderlich:
blankeneser-gespraeche@blankenese.de